Kalorienbedarf aus dem Gewichtsverlauf berechnen
Formeln schätzen deinen Bedarf aus Größe, Alter und Aktivität. Dein Gewichtsverlauf misst ihn. Trag deine Messungen und deine durchschnittliche Kalorienaufnahme ein: Aus der Änderung deines Trendgewichts ergibt sich, wie viel du tatsächlich verbrauchst. Für Abnehmen, Halten, Bulk und Cut.
Deine Daten verlassen nie deinen Browser
Die Berechnung läuft vollständig auf deinem Gerät. Es gibt keinen Upload, kein Konto und keine Speicherung auf unserem Server.
Reihenfolge und Trennzeichen sind egal, Komma oder Punkt als Dezimalzeichen. Mehrere Messungen an einem Tag werden gemittelt.
Datei hierher ziehen oder
Apple Health (export.zip oder export.xml), Withings (weight.csv oder ZIP), Google Fit (Takeout-CSV), Happy Scale, Libra, openScale, Trendcurve und jede CSV mit Datums- und Gewichtsspalte.
Dein Ergebnis Beispieldaten
Das sind ausgedachte Beispieldaten über zwölf Wochen, damit du siehst, wie ein Ergebnis aussieht. Füge oben deine eigenen Messungen ein.
Budget für dein Wunschtempo
Dein Kalorienbudget jeden Tag aus dem Trend
Trendcurve rechnet deinen Trend nach jeder Messung neu und zeigt die Wochenrate kostenlos. Mit Pro bekommst du das Kalorienbudget: Erhaltungsbedarf nach Mifflin-St Jeor oder mit Aktivenergie aus Apple Health, die aktuelle Tagesbilanz aus deiner gemessenen Wochenrate und das Zielbudget für dein Wunschtempo.
Warum der Gewichtsverlauf genauer ist als eine Formel
Formeln wie Mifflin-St Jeor schätzen den Grundumsatz aus Größe, Gewicht, Alter und Geschlecht und multiplizieren ihn mit einem Aktivitätsfaktor. Die Trendcurve-App nennt dafür eine Unschärfe von 10 bis 15 Prozent. Bei 2.500 kcal sind das 250 bis 375 kcal, also oft der Unterschied zwischen Abnehmen und Halten.
Dein Gewichtsverlauf misst dagegen das Ergebnis: Wenn dein Trend bei einer bestimmten Aufnahme fällt, warst du im Defizit, und zwar ziemlich genau um so viel, wie die Änderung des Trends anzeigt. Dafür brauchst du keine Formel, nur zwei Dinge: regelmäßige Messungen und eine ehrliche Schätzung, wie viel du im selben Zeitraum gegessen hast.
So rechnet der Rechner
- Aus deinen Messungen entsteht das Trendgewicht mit exponentieller Glättung, genau wie in der Trendcurve-App. Tagesschwankungen durch Wasser und Salz fallen so heraus.
- Die Änderung pro Woche ist die Steigung einer Regressionsgeraden durch die Trendwerte des gewählten Zeitraums. Für 14 Tage ist das exakt die Wochenrate der App.
- Ein Kilogramm Körpergewicht entspricht etwa 7.700 kcal. Ein Trend von minus 0,5 kg pro Woche bedeutet also rund 550 kcal Defizit pro Tag.
- Dein Verbrauch ist deine Ø Aufnahme minus dieser Tagesbilanz. Bei 2.000 kcal Aufnahme und 550 kcal Defizit liegt er bei etwa 2.550 kcal.
So wird das Ergebnis verlässlich
- Nimm mindestens zwei, besser vier Wochen. Je länger der Zeitraum, desto weniger fallen einzelne ungenau protokollierte Tage ins Gewicht.
- Die Aufnahme muss zum Zeitraum passen. Hast du in den letzten 28 Tagen im Schnitt 2.100 kcal gegessen, wähle auch 28 Tage.
- Nach einer Umstellung (neue Diät, Kreatin, viel mehr oder weniger Kohlenhydrate) verschiebt sich zuerst das Wasser. Warte ein bis zwei Wochen, bevor du rechnest.
- Beim Bulk zeigt ein steigender Trend einen Überschuss. Der Rechner funktioniert in beide Richtungen.
- 7.700 kcal pro Kilogramm ist ein Durchschnittswert für Fettgewebe. Am Anfang einer Diät und bei Muskelaufbau weicht die tatsächliche Energiedichte ab.